Podiums-Veranstaltungen

parallax background

Besuchen Sie unsere Veranstaltungen

Das prognostizierte Wachstum betrifft fast alle Bereiche des Alltags - Schulhäuser, Öffentlicher Verkehr, Entwässerung, Gesundheitswesen, Steuersubstrat, Wohnungsmarkt und vieles mehr. Jedes Podium ist einem spezifischen Themenkreis gewidmet. Diskutieren Sie mit.

Perspektive 2040: Soll Zürich weiter wachsen?

Die Bevölkerung des Kantons Zürich und insbesondere der Stadt Zürich nimmt seit Jahren stetig zu. Bis 2040 könnten rund 340'000 Personen mehr im Kanton, und davon rund 100'000 mehr in der Stadt, wohnen als bisher. Die gesamte Infrastruktur müsste diesem rasanten Wachstum standhalten. Welche Auswirkungen hat diese Entwicklung auf das Leben in der Limmatstadt? Können die Stadtentwicklung und die Architektur Lösungen bieten? Wird sich das Zusammenleben in Zukunft verändern und sind wir darauf genügend vorbereitet? Luzi Bernet, Chefredaktor der NZZ am Sonntag, erörtert gemeinsam mit Expertinnen und Experten die Chancen und Risiken des angenommenen Bevölkerungszuwachses.

Teilnehmende

Moderation

Luzi Bernet
Chefredaktor «NZZ am Sonntag», Zürich


Thesen Podium 1: Gesellschaft
  • Es gibt keinen menschenrechtlichen Anspruch, in Zürich zu wohnen; weder für Schweizer noch für Nicht-Schweizer. Erfolg und Karriere sind nicht nur in Zürich möglich, und auch urbane Lebensqualität gibt es anderswo in der Schweiz.

  • Zuzügler profitieren von Wachstum und zunehmender Dichte. Die Ansässigen sehen beides mit Mißtrauen, teilweise mit Ablehnung. Das Wachstum erodiert die Möglichkeit und die Motivation der demokratischen Mitwirkung der Bürger an ihrer Stadt.

  • Es gibt in Zürich ein Gemeinschaftsgefühl, das zerbröckelt, wenn die Gemeinschaft zu gross oder zu heterogen wird. Zürichs gesellschaftliche und kulturelle Charakteristika werden unkenntlicher, wenn die Stadt wächst.

  • An der sozialen und kulturellen, aber auch an der architektonischen Identität der Quartiere arbeiten nur diejenigen, die dort längere Zeit ansässig sind oder zu sein vorhaben.

  • Zürich braucht eine soziale Durchmischung, die durch den Zuzug von ökonomisch Gutgestellten erodiert wird. Der Prozess der Gentrifizierung ist gleichzeitig ein Prozess der Verdrängung und der Homogenisierung.

  • Die Akzeptanz der Verdichtung steigt mit der Information zur ihr zugrundeliegenden Strategie, mit der Einsicht in attraktive Modelle und mit der Partizipation an deren Ausgestaltung.

Die erste Veranstaltung verpasst?

Hier das Video der Diskussion.



Perspektive 2040: Wie wächst Zürichs Wirtschaft?

Die Bevölkerung des Kantons Zürich und insbesondere der Stadt Zürich nimmt seit Jahren stetig zu. Bis 2040 könnten rund 340 000 Personen mehr im Kanton, und davon rund 100 000 mehr in der Stadt, wohnen als bisher. Was bedeutet das für den Wirtschaftsstandort Zürich? Kann die Stadt diese Entwicklung verkraften? Wie wird sich die Branchenstruktur verändern und für welche Firmen wird der Standort attraktiver werden? Bleibt Zürich der Wirtschaftsmotor der Schweiz? Diese und weitere Fragen werden im Expertengespräch diskutiert. Nutzen Sie die Möglichkeit, Fragen zu stellen.

Teilnehmende

Irmi Seidl
Leiterin Forschungseinheit Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, WSL (ETH-Bereich)

Urs Frei
Unternehmer & Präsident Baugenossenschaft Zurlinden

Monika Bütler
Ökonomin, Honorarprofessorin Universität St. Gallen

Ulrich Widmer
CEO KIBAG Holding

Moderation

Daniel Fritzsche
Ressortleiter Zürich «Neue Zürcher Zeitung»


Thesen Podium 2: Wirtschaft
  • Zürich braucht Zuwachs an Bewohnern und Arbeitsplätzen, um als Wirtschaftsmotor für die Schweiz wirken zu können.
  • In Stadt und Kanton Zürich ist genügend Freifläche und Wirtschaftskraft vorhanden, um 340 000 Zuzügern Arbeitsplätze, Wohnungen und Infrastruktur zur Verfügung zu stellen.
  • Zürich, die Wirtschaft und die Zuzüger werden in der Lage, sein, die durch den Zuwachs entstehenden Kosten zu finanzieren.
  • Der Zuzug verändert Zürichs Raumplanung. Der Mix aus Wohnzonen, Industrie-, Gewerbe- und Dienstleistungsflächen wird angepasst werden müssen.
  • Im Zeitalter der Digitalisierung bestehen die Voraussetzungen, nicht alle Arbeitsplätze in Zürich ansiedeln zu müssen.

Die zweite Veranstaltung verpasst?

Hier das Video der Diskussion.



Perspektive 2040: In Zürich nur noch Wolkenkratzer?

Die Bevölkerung des Kantons Zürich nimmt seit Jahren zu. Bis 2040 werden gemäss Prognosen 340'000 Personen mehr im Kanton und davon 100'000 mehr in der Stadt wohnen als bisher. Der Zuwachs erfordert mehr Wohnungsbau, wegen der geografischen Lage Zürichs ist eine Ausdehnung der Stadt aber schwierig. Kann daher in Zukunft nur noch in die Höhe gebaut werden? Oder sollte sich die Konzentration noch stärker vom Zentrum in die Aussenquartiere verschieben mit allen Herausforderungen, die sich zum Beispiel für den öffentlichen Verkehr ergeben? Welche architektonischen und planerischen Lösungen können dem Problem entgegenwirken? Darüber diskutieren wir mit Expertinnen und Experten aus der Forschung sowie der Architektur- und Immobilienszene.

Schutzkonzept
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist nur mit gültigem Covid-Zertifikat möglich. Zusätzlich gilt im Raum Maskenpflicht. Aufgrund dieser Massnahmen gelten keine Mindestabstände.

Teilnehmende

Christoph Caviezel

Christoph Caviezel
Immobilienunternehmer

Joëlle Zimmerli

Joëlle Zimmerli
Soziologin und Geschäftsführerin Zimraum GmbH

Dani Ménard

Dani Ménard
Architekt

Marie-​Claude Bétrix

Marie-​Claude Bétrix
Architektin

Moderation

Daniel Fritsche

Daniel Fritzsche
Ressortleiter Zürich «Neue Zürcher Zeitung»

Thesen Podium 3: Stadt- und Raumplanung
  • Zürich wird mehr und mehr zum Wasserkopf und stösst an seine Grenzen.
  • Zürichs geographische Lage ist für eine weitere Ausdehnung der Stadt nicht geeignet.
  • Öffentlicher Verkehr und Strassennetz sind ausbaufähig, um den Zuwachs aufzunehmen.
  • Zürich verliert Identität, wenn die vergleichsweise niedrige bauliche Dichte erhöht wird. Die soziale und architektonische Identität der Quartiere ist zu erhalten.
  • Leerstände können Zürichs Zukunft mehr gefährden als Wachstum.
  • Der Zuwachs steigert das Bedürfnis nach öffentlichem und genossenschaftlichem Wohnungsbau.
  • Die „Perspektive 2040“ muss nicht nur kantonal, sondern gesamtschweizerisch angegangen werden. In verschiedenen Regionen wird an der Nachfrage vorbei gebaut.
  • Erhalten Zürichs Aussenquartiere und Nachbarstädte mehr Zentrumsqualitäten, kann eine exzessive Konzentration auf die Stadt Zürich vermieden werden.

Die dritte Veranstaltung verpasst?

Hier das Video der Diskussion.